Mindesturlaub – Unsere Rechte im Überblick

Mindesturlaub

Jeder Arbeitnehmer hat Recht auf bezahlten Erholungsurlaub. Den Mindesturlaub und seine Details regelt das Bundesurlaubsgesetz.

Mindesturlaub und seine Ausnahmen

Der Mindesturlaub eines Arbeitnehmers beträgt 4 Wochen. Das sind bei einer 6-Tage- Arbeitswoche 24 Werktage.

Wer nur eine 5-Tage-Arbeitswoche hat, dem stehen nur 20 Werktage zu.

Wer eine Aushilfstätigkeit ausübt und noch weniger arbeitet, kann seinen Anspruch ganz einfach berechnen. Dazu addierst du deine Arbeitstage pro Woche und multiplizierst sie mit 4.

Minderjährige haben einen höheren Urlaubsanspruch. Dieser wird vom Jugendarbeitsschutzgesetz geregelt.
Bis zu 16. Lebensjahr – 30 Werktage
Bis zum 17. Lebensjahr – 27 Werktage
Bis zum 18. Lebensjahr – 25 Werktage

Behinderte mit Schwerbehindertenausweis haben ebenfalls mehr Mindesturlaub.

Ein Arbeitnehmer hat erstmals nach 6 Monaten nach Arbeitsbeginn Anspruch auf seinen Urlaub.

Erholung, Krankheit, Resturlaub,…

Grundsätzlich hat ein Arbeitnehmer ein Recht auf rechtzeitig festgelegten Urlaub, der ihm die Planung seines Urlaubs möglich macht.

Urlaub sollte möglichst zusammenhängend genommen werden. Das Bundesurlaubsgesetz schreibt vor, dass ein Arbeitnehmer mindestens 17 Werktage am Stück beanspruchen darf, um den erwünschten Erholungszweck zu erreichen.

Tage, für die ein ärztliches Attest vorliegt, sind keine Urlaubstage. Wird man im Urlaub krank und lässt sich krankschreiben, darf man seine Urlaubstage nachholen.

Der Jahresurlaub sollte bis zum 31. Dezember jeden Jahres abgeleistet sein. Anderenfalls verfällt er. Ausnahmen sind widrige Umstände, wenn er betriebs- oder krankheitsbedingt nicht abgeleistet werden konnte.

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