Der Ruhrpott ( wird niemals unser Zuhause )

Der „Pott“ wie das Ruhrgebiet auch genannt wird, versprüht als Deutschlands größtes Ballungszentrum einen ganz speziellen „Industrie-Charme“.
Es bietet über 5 Millionen Menschen Heimat. Autos gibt es dort gefühlt noch viel mehr.

Ruhrgebiet – ein bisschen Geschichte und so

Die Geschichte des Ruhrgebiets geht bis zu den Neandertalern zurück.
Man vermutet, dass der Westen dieses Gebietes bereits einige Tausend Jahre vor Christus außergewöhnlich stark besiedelt war und sich diese Besiedelung seitdem stetig Richtung Osten vergrößert hat.

Zum Ruhrpott gehören:

  • Duisburg
  • Bochum
  • Dortmund
  • Bottrop
  • Herne
  • Essen
  • Gelsenkirchen
  • Hamm
  • Mühlheim an der Ruhr
  • Marl
  • Hagen
  • Oberhausen
  • Kreis Unna
  • Kreis Recklinghausen
  • Kreis Wesel
  • und Kreis Ennepe Ruhr

  • Mit dem Ruhrgebiet bringt man neben rauchenden Schornsteinen vor allem Kohle, Eisen und Stahl in Verbindung. Und tatsächlich bauten die Menschen bereits im Mittelalter Kohle ab – in einfachen selbstgebuddelten Löchern.

    Sehenswürdigkeiten im Ruhrgebiet

    Fördertürme, Eisenhütten und Kokereien prägten lange Zeit das Bild des Ruhrgebiets.
    Seine Vergangenheit kann die Region auch heute noch nicht leugnen. Doch seit ein paar Jahren lässt sich ein Wandel beobachten.
    Viele Zeugnisse der Industrievergangenheit wurden abgerissen oder umgebaut.

    Stattdessen entstanden Einkaufs- und Erlebniszentren, Hotels, Restaurants und vieles mehr.
    Doch wenn ihr schon mal da seid, solltet ihr folgenden industriellen Sehenswürdigkeiten einen Besuch abstatten.

    • Der Gasometer in Oberhausen speicherte früher Gas für umliegende Kokereien und Eisenhütten. Heute ist er das Wahrzeichen Oberhausens und Aussichtsturm mit Ausstellungsräumen.
    • Auf der St. Antony Hütte am Elpenbach begann Ruhrs eigentliche Industrie-Geschichte, denn hier stand der Ofen, aus dem erstmals flüssiges Roheisen floss. Heute findet ihr dort das Museum „Wiege der Ruhrindustrie“.
    • Die Siedlung Eisenheim war die erste Arbeiterkolonie. Seit 1845 wurden dort „Arbeitsmigranten“ „reingesteckt“. Eine andere Wohnmöglichkeit gab es für diese nicht. Nachdem es in den 60-/70iger Jahre dank großer Proteste nicht abgerissen wurde, gehört es heute zu den grünen Oasen des Ruhrgebiets und steht unter Denkmalschutz.

    Ihr wollte mehr sehen?
    Dann ab zur „Route der Industriekultur“.
    Auf 400 km Straße oder 700 km Radweg könnt ihr hier an verschiedenen Stationen die 150-jährige Industriegeschichte des Ruhrgebiets entdecken.

    Man darf ja wohl noch seine eigene Meinung haben

    Typisch für den Pott sind noch immer die vielen Schornsteine, das Grau der Betonbauten, heute aber im Wechsel mit modernen Gebäuden und kleinen Grünanlagen.
    Und zu erwähnen wären da noch die Staus, die scheinbar immer dort entstehen, wo man gerade hinfahren möchte, sowie die Straßen mit den vielen Schlaglöchern.
    Der letzte Smog-Alarm ist fast 54 Jahre her – immerhin.

    Vielleicht sollte man aber vorher nicht zuviel darüber lesen.
    Ich hatte meine eigenen Selterflaschen mit. Ich trau keinem Ort, wo es noch Typhusepidemien gab, die anderswo schon längst zur Vergangenheit gehörten. Und wo man komische Sachen ins Wasser mischte, sodass da neben Ammoniak, Chlor und Salpetersäure auch lebende Würmer und andere Parasiten drin rum schwammen. 😉

    Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

    1. Lustig, wir standen auch ständig im Stau.
      Ist auch nicht so meins. Leider muss ich beruflich immer mal wieder dorthin. Aber immerhin werde ich so immer wieder daran erinnert, wie schön wir es zu Hause haben.

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